Wachter-Wiesler

Wenn man mit Christoph Wachter durch die Weingärten streift oder eine schöne Flasche Wein entkorkt wird, fangen seine Augen an zu glänzen. Die Liebe und und Hingabe zum Wein spürt man förmlich. Eine Traubensorte hat es Christoph besonders angetan: Blaufränkisch. Eine wiedererwachte Liebe des österreichischen Weinbau`s. Eine Traubensorte die einfache Weine hergibt aber auch absolute Topgewächse. Eine Traubensorte die nicht einfach zu handhaben ist. Christoph meistert diese Aufgabe mit Bravour. Seine  Spitzengewächse spielen in der internationalen Oberklasse mit und zeichnen sich vor allem durch eine kernige Spannung und nachhaltige   Stoffigkeit aus. Das Schöne an den Blaufränkischen des Weinguts Wachter-Wiesler ist, dass auch die Frucht nicht zu kurz kommt. 1990 begann die Zusammenarbeit der beiden Familien und 1992 brachten sie den ersten gemeinsamen Wein, Bela-Joska, benannt nach den beiden Großvätern, auf die Flasche. Mittlerweile liegt die Anbaufläche des   Weinguts Wachter-Wiesler bei 10 ha Weingärten. Bis zu 40 Jahre alten Reben. Nicht zu vergessen das einzigartige Terroir des Eisenbergs. So heisst auch der Topwein. Ein Wahnsinnswein! Man kann Christoph nur Tribut zollen, denn in so kurzer Zeit hat sich wohl niemand in die Spitze der österreichischen Rotweinerzeuger vorgearbeitet.
Und das, wohlverstanden, mit knapp 26 Jahren.